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CBD zur Stressbewältigung: ein natürliches Anxiolytikum

 

Stress ist ein unvermeidbarer Bestandteil des Lebens, der sich negativ auf unsere geistige und körperliche Gesundheit auswirken kann, sofern er unbeachtet bleibt. Chronischer Stress führt zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen, darunter Angst-/Unruhezustände, Depressionen, Kopfschmerzen, Magenverstimmungen, Bluthochdruck und ein geschwächtes Immunsystem (1). Es gibt zwar viele pharmazeutische Möglichkeiten zur Stressbewältigung, doch sind diese oft mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. In diesem Zusammenhang gewinnen natürliche Alternativen an Aufmerksamkeit, von denen Cannabidiol (CBD) eine vielversprechende Option darstellt. 

 

Was ist CBD?

 

CBD oder Cannabidiol ist eine von über 100 chemischen Substanzen, die als Cannabinoide bekannt sind und in der Cannabispflanze vorkommen. Im Gegensatz zu dem bekanntesten Cannabinoid THC verursacht CBD keine Rauschzustände oder Euphorie (2). In den letzten zehn Jahren hat CBD aufgrund seiner potenziellen therapeutischen Eigenschaften, die von Schmerzlinderung bis zur Neuroprotektion reichen, an Popularität gewonnen. Von besonderem Interesse ist die angstlindernde Wirkung von CBD, die es zu einer natürlichen Alternative für den Stressabbau macht

 

Wie baut CBD Stress ab? 

 

Der menschliche Körper verfügt über ein komplexes biologisches System, das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS), das zur Regulierung einer Reihe von Körperfunktionen beiträgt, darunter Stimmung, Schmerz, Appetit und Schlaf. Das ECS produziert seine eigenen Cannabinoide oder Endocannabinoide, die sich an Rezeptoren im ganzen Körper binden. Die molekulare Struktur von CBD ähnelt stark denen der Endocannabinoide. Dadurch kann CBD an Cannabinoidrezeptoren im ECS andocken und somit eine Reihe potentieller Effekte dort entfalten (3).  

 

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass CBD zur Wiederherstellung des Gleichgewichts im ECS beitragen kann, das häufig durch chronischen Stress gestört wird (4). Es scheint die Aktivität der Neurotransmitter zu modulieren und den Spiegel von Cortisol, einem der wichtigsten Stresshormone, zu senken. Durch Reduktion der Erregbarkeit des Gehirns und Beruhigung des Nervensystems weist CBD starke angstlösende und stressreduzierende Eigenschaften auf.

 

CBD gegen Angst / Unruhe 

 

Angststörungen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, die oft durch hohe Stressbelastung ausgelöst und verschärft werden. Pharmazeutische Medikamente gegen Angstzustände sind zwar wirksam, können aber bei langfristiger Einnahme zu Abhängigkeit und Veränderungen der Hirnchemie führen (5). 

 

In den letzten Jahren hat CBD sowohl in Tier- als auch in Humanstudien vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Ängsten gezeigt. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2019 ergab, dass die Verabreichung von CBD vor einem öffentlichen Vortrag die Angst und das Unbehagen  der Teilnehmer deutlich reduzierte (6). 

 

Zahlreiche Übersichten der vorhandenen Fachliteratur zeigen auch, dass CBD das Potenzial hat, allgemeine und soziale Ängste, Zwangsstörungen, Panikstörungen, PTBS usw. mit minimalen Nebenwirkungen zu behandeln (7,8). Es ist auch erwiesen, dass CBD-Öl bei Kindern, die sich medizinischen Prozeduren unterziehen, die Angstzustände verringert(9).

 

CBD zur Bekämpfung von Alltagsstress

 

Während gelegentlicher Stress stimulierend wirkt, kann chronischer Alltagsstress durch Arbeit, Familie oder gesundheitliche Probleme allmählich zu schwerwiegenden Folgen führen, sofern er unkontrolliert bleibt. Änderungen des Lebensstils oder der Ernährung allein reichen manchmal nicht aus, um den zunehmenden täglichen Stress zu bewältigen. Immer mehr Untersuchungen belegen die Fähigkeit von CBD zur Bekämpfung von alltäglichen Ängsten. 

 

In einer Studie verringerte eine tägliche CBD-Dosis von 300 mg die kognitiven Beeinträchtigungen und das Unwohlsein, das bei einem angstauslösenden Test (öffentlicher Auftritt vor Publikum) vorkam. Wenn CBD mit Stressbewältigungstechniken kombiniert wird, kann es die Gesamtwirksamkeit  bei der Angsbekämpfung erhöhen(10). 

 

In einem weiteren Pilotprojekt führte die zweiwöchige Verabreichung von CBD zu einer signifikanten Verringerung der selbst empfundenen Angst, der Schlafstörungen und der Depressionen bei Mitarbeitern des Gesundheitssektors (11). Die anxiolytische Wirkung ging nicht mit Sedierung oder Nebenwirkungen einher.

 

CBD-Dosierung bei Stress 

 

CBD wird in verschiedenen Formen angeboten, darunter Öle, Tinkturen, Kapseln, Nahrungsergänzungsmittel und topische Präparate. Öle, die unter die Zunge geträufelt werden, sind offenbar am wirksamsten bei der Bewältigung von Stress und Angstzuständen. Obwohl die Forschung über die optimale Dosierung von CBD noch nicht abgeschlossen ist, gelten folgende allgemeine Empfehlungen:

 

- Leichte Symptome: 15-25 mg pro Tag 

 

- Mäßige Symptome: 25-50 mg pro Tag

 

- Schwere Symptome: 50-100mg pro Tag

 

Am besten ist es, mit niedrigen Dosierungen von 5-10 mg zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, einen CBD-kundigen Arzt zu konsultieren, insbesondere bei der Kombination mit anderen Medikamenten (12).

 

Potenzielle Risiken der CBD-Anwendung 

 

Obwohl CBD im Allgemeinen gut vertragen wird, können Nebenwirkungen wie Durchfall, Appetitstörungen, Müdigkeit und Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten, einschließlich Blutverdünnern, auftreten. Die topische Anwendung minimiert die systemische Absorption und die damit verbundenen unerwünschten Wirkungen. CBD sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit vermieden werden, da keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen (13). 

 

Angesichts der begrenzten behördlichen Regulierung des CBD-Marktes gibt es außerdem häufig Probleme mit der Produktqualität, einschließlich ungenauer Etikettierung und Verunreinigungen. Die Wahl seriöser Marken, die Laborberichte von Drittanbietern zur Verfügung stellen, kann die mit minderwertigen Produkten verbundenen Risiken minimieren.

 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es immer mehr klinische Nachweise für das therapeutische Potenzial von CBD als natürliches Anxiolytikum gibt, das bei der Bewältigung von Stress, Ängsten und damit verbundenen Gesundheitsrisiken helfen kann. Durch die Interaktion mit dem ECS zur Wiederherstellung der Homöostase beruhigt CBD Geist und Körper, ohne den mentalen Zustand zu verändern. Auch wenn weitere groß angelegte Humanstudien erforderlich sind, ist CBD insgesamt eine vielversprechende Option, um Stress zu lindern und Entspannung auf natürliche Weise zu fördern. Beim Erwerb von Qualitätsmarken kann CBD in der heutigen stressgeplagten Welt eine wertvolle Ergänzung der Gesundheitsvorsorge sein.



Referenzen:

 

  1. Yaribeygi, Habib, et al. "The impact of stress on body function: A review." EXCLI journal 16 (2017): 1057-1072.

 

  1. Blessing, Esther M., et al. "Cannabidiol as a potential treatment for anxiety disorders." Neurotherapeutics 12.4 (2015): 825-836. 

 

  1. Lee, Martin RD, et al. "A narrative review of the evidence for the use of cannabinoids in chronic pain management." The Clinical journal of pain 37.3 (2021): 207-214.

 

  1. Shannon, Scott, and Janet Opila-Lehman. "Cannabidiol oil for decreasing addictive use of marijuana: a case report." Integrative Medicine (Encinitas, Calif.) 14.6 (2015): 31-35.

 

  1. Bandelow, Borwin, et al. "World Federation of Societies of Biological Psychiatry (WFSBP) guidelines for the pharmacological treatment of anxiety, obsessive-compulsive and post‐traumatic stress disorders." The world journal of biological psychiatry 9.4 (2008): 248-312.

 

  1. Zuardi, Antonio Waldo, et al. "Effects of ipsapirone and cannabidiol on human experimental anxiety." Journal of psychopharmacology 7.1_suppl (1993): 82-88.

 

  1. Peres, Fernanda Ferreira, et al. "Cannabidiol as a promising strategy to treat and prevent movement disorders?" Frontiers in pharmacology 9 (2018): 482.

 

  1. Shannon, Scott, Nicole Lewis, Heather Lee, and Shannon Hughes. "Cannabidiol in anxiety and sleep: a large case series." The Permanente Journal 23 (2019).

 

  1. White, Catherine M. "A review of human studies assessing cannabidiol's (CBD) therapeutic actions and potential." The Journal of Clinical Pharmacology 59.7 (2019): 923-934.

 

  1. Linares, Irina M., et al. "Cannabidiol presents an inverted U-shaped dose-response curve in a simulated public speaking test." Brazilian Journal of Psychiatry 41.1 (2019): 9-12.

 

  1. Shannon, Scott, and Kenneth Dumas. "Physicians' perspectives on cannabidiol use." The Permanente Journal 23 (2019).

 

  1. Esposito, Giuseppe, et al. "Cannabidiol in inflammatory bowel diseases: a brief overview." Phytotherapy Research 27.5 (2013): 633-636.

 

  1. Crippa, José Alexandre, et al. "A critical review of the antipsychotic effects of cannabidiol: 30 years of a translational investigation." Current pharmaceutical design 18.32 (2012): 5131-5140
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